1993 bis 1997

1998 bis 2003

2004 bis 2009

1993

Erster Reitunterricht in der Reitschule Telfs bei Armin Meusburger.

Förderung durch Waltraud Benda (Dressur Richterin in Österreich) und Arthur Romberg.... Frau Benda gab mir den Ursprung für meine Liebe zur Dressur. Sie förderte mich mit dem Isländer Lauser bis zu unseren ersten Vielseitigkeitsturnieren. Die Dressur gewann ich, das Gelände wurde dann doch etwas schwerer, das war mein Einstieg in den Pony Sport.

Gilian Schorn nahm mich in die Tiroler Mannschaft, weiters war ich in der Mannschaft für Internationalen Vierkampf. Wir waren mehrfach hoch erfolgreich, so war es mir möglich, mit wenig finanzieller Unterstützung, trotzdem zu zeigen was in mir steckt.

Über lange Jahre arbeitete ich den kompletten Sommer hindurch in großen Ausbildungsställen (z.B. Herr Winkler, Pirmasens; Franz Steiner, Tengling) und Zuchtbetrieben (Josef Stürzlinger, OÖ) sowohl in Deutschland als auch in Österreich.

Um eine Stunde am Tag reiten zu können musste ich mindestens 30 Boxen misten, Heu und Stroh ernten und alle anfallenden Arbeiten erledigen.

1994

Erste Dressurturniere der Klasse A und L mit Mietpferden.

1997, Mai

Kauf von Indigo bei Hans-Jörg Kaltenböck und erstes professionelles Training. Da mir klar war, dass ich in Österreich nie die gleichen Möglichkeiten und Bedingungen wie in Deutschland haben werde, entschloss ich mich, in Regensburg zu bleiben und zusammen mit Herrn Kaltenböck zu versuchen, das Unmögliche wahr zu machen:

Innerhalb von einem Jahr auf die Europameisterschaften der Jungen Reiter zu kommen, was zu dieser Zeit unmöglich schien, da ich reiterlich auf dem Stand der Klasse L war, meine Lizenz noch nicht hatte um M zu reiten und noch dazu dieses nächste Jahr 1998 auch mein erstes und letztes Jahr als Junger Reiter sein würde. Doch wir 3 waren ein super Team und mein Wille war grenzenlos!

1997, Juli

Erstes Turnier zum Erreiten der Punkte für die Lizenz D3 (Startberechtigung bis Klasse S).
Innerhalb von 4 Turnieren von Juli bis Ende August (6 Starts davon 4 Siege und 2 x  2. Platz).

1997, August

Erstes großes Turnier in Bad Ischl in der Klasse M (4 Starts, 3 Siege darunter 1. Musikkür mit Geldpreis)

1997, Oktober

Turnier Oisnitz Klasse M (3.-7. Platz bei großer Konkurrenz)

1998, März

Erste Sichtung, Erster Start der Klasse S
(2 x 5. Platz , 2 x 6. Platz)

1998, April

Internationales Young Rider Turnier in Kreuth. Erster Bewerb nur 15. Platz, doch am 2. Tag (Junge Reiter FEI Einzel EM Aufgabe) konnte ich mich hinter den 2 bekannten Schüle Töchtern und Alfons Friedberger an den 4. Platz setzen. Ein toller Erfolg für unsere Arbeit, auch in der normalen S am Sonntag erreichte ich Rang 6.

1998, Mai

2. Sichtung Schloss Achleiten. Leider verließen mich hier die Nerven und ich konnte erst am letzten Tag wieder in meine gewohnte Form zurück finden. Da ich immer ohne meinen Trainer, Herrn Kaltenböck, zu den Turnieren fuhr und sichtlich verlassen wirkte, nahm sich Herr Ernst Bachinger meiner an und coachte mich von diesem Tag an auf jedem Turnier in Österreich.

Zudem durfte ich auch Trainingswochen bei ihm verbringen, was sichtlich zu meiner konstanten Leistung auf den folgenden Turnieren beitrug.

1998, Juli

Österreichische Meisterschaften und letzte Sichtung für die Europameisterschaft. Drei dritte Plätze katapultierten mich dann doch noch in die Mannschaft und wir hatten das Unmögliche wahr gemacht, fast genau ein Jahr zuvor hatten wir Indigo gekauft und das Training begonnen. Zusammen mit Nina Stadlinger, Hannes Mayer und Stefanie Glötzer ging es auf nach Hickstead (England).

1998, August

Europameisterschaft in Hickstead (England) - 5. Platz mit der Mannschaft

bis 2000

...konnte ich mich mit meinem Pferd Indigo im österreichischen Team der allgemeinen Klasse positionieren, unter anderem auf grossen internationalen Turnieren wie dem Evelin Haim Swarovski Turnier, Munich Indoors, German Classics, etc. und dort mein Land vertreten.

2001, März

Indigo verstarb plötzlich an Herzversagen und es dauerte vier lange Jahre bis ich mein Nachwuchspferd Giorgio (ein Galvano Sohn, den ich mit grosser Unterstützung und Hilfe von Herrn Harald Regger, Richter bis Grand Prix) wieder selbst bis S ausgebildet hatte.

2001 bis 2005

Zwischen 2001 -2005 war ich unter anderem ein Jahr bei Herrn Otto Hofer in der Schweiz mit meinen zwei Pferden Giorgio und Welterbe (ein Weltmeyersohn aus einer Donnerhall Mutter den ich mit 3 Jahren von einem sehr guten Züchter und Freund, Herrn Sigurd Kleon, erwerben konnte) zur Ausbildung.

Bei Herrn Hofer wurde ich in die Geheimnisse der hohen Schule eingeführt und mit viel Liebe und Geduld durfte ich auf einem seiner Pferde Piaffe und Passage, sowie Einerwechsel langsam erfühlen.

2004

2004 ging es wieder zurück nach Deutschland, in die Nähe von Regensburg, wo ich mir innerhalb kürzester Zeit wieder eine Existenz aufbauen konnte.

Meine wohl beste Juniorin, Sarah Erlbeck, die innerhalb von einem Jahr von Schulreiterin zur L Siegerin wurde, in den Kader Niederbayern Oberpfalz kam und 2006 in der Bayrischen Meisterschaft den 3. Platz belegte.

Leider trennten sich unsere Wege aufgrund meines Umzugs nach Starnberg, wo ich bei Fam. Limbecker in Adelsried einen neuen wunderschönen Wirkungsbereich bekommen hatte.

2005, April

Erster Start der Klasse S mit Giorgio in Österreich (zuvor mehrere Siege und Platzierungen in Deutschland von L bis MA).

Mehrere Platzierungen und Siege der Klasse S, unter anderen eine Platzierung am grossen internationalen Turnier in München (Pferd International).

2006

Weitere Siege und Platzierungen der Klasse S. Im Juli erster Start Grosse Tour - sofort 3. Platz in Inter II ... Grand Prix 5. Platz ...
dann jedoch leider Lahmheit von Giorgio...

2007

Erst im Sommer war Giorgio wieder fit und wir hatten nach 3 nicht so guten Starts in Grand Prix wieder Erfolg.

Platz 5. mit knapp 66% zwischen den ganzen guten Bayern. Endlich hatten wir es geschafft, doch dann bekam Giorgio wieder einen dicken Fuß und das war leider der Anfang vom Ende. Fesselträgerschaden und ein Jahr Aqua-Training, jedoch alles ohne Erfolg.

Ein weiterer Fesselträgerschaden und ein erneuter Bruch des Griffelbeins führten zum totalen sportlichen Aus (2008). Ein schwerer Schlag, den ich erst verdauen musste...

2008

Im August endlich eine eigene Anlage - der "Angerhof". Nach anfänglichen Schwierigkeiten geht es langsam wieder bergauf...

Mein Taum wurde wahr, mittlerweile konnte ich mich in Kochel als reiner Verkaufs- und Ausbildungsstall, mit vielen internationalen Kunden (Belgien, Dänemark, Schweiz, England, Österreich, Tschechien) im Spring- und Dressursport, etablieren.